Warum tragen viele Linke Kleidung von Adidas?

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Viele Linke tragen Adidas aus einer Mischung aus Geschichte, Subkultur und Praktikabilität – nicht, weil die Marke „links“ wäre: - **Subkultur-Tradition (v. a. Antifa/Autonome, Fußball-Fankultur):** Adidas ist seit Jahrzehnten in europäischen Straßen‑ und Fankulturen präsent. In linken Szenen hat sich das als „Standard-Look“ etabliert (Trainingsjacke, Sneaker), oft über Freundeskreise und Szene-Codes weitergegeben. - **Unauffälligkeit und Funktion:** Sport-/Streetwear ist bequem, robust, wetterfest und wirkt im Alltag nicht „politisch“. Das kann attraktiv sein, wenn man nicht sofort als Szene erkennbar sein will. - **Abgrenzung über Stil statt Marke:** In vielen linken Milieus geht es weniger um Markenloyalität als um einen bestimmten Look (Streetwear, Casual, Skate). Adidas ist dafür leicht verfügbar. - **Ironie/Widerspruch wird in Kauf genommen:** Obwohl viele Linke Kapitalismus- und Konzernkritik vertreten, wird der Widerspruch (Konzernmarke tragen) oft pragmatisch oder ironisch gehandhabt – ähnlich wie bei Smartphones oder Social Media. - **Gegenbild zu rechter Aneignung anderer Marken:** Rechte Szenen hatten/haben teils eigene „Erkennungsmarken“ (z. B. Thor Steinar, bestimmte „Tactical“-Labels). Adidas ist Mainstream und dadurch weniger eindeutig zuordenbar. Wichtig: Das ist eine **Tendenz in bestimmten linken Subkulturen**, nicht „die Linken“ insgesamt. Adidas selbst ist ein globaler Konzern und politisch nicht eindeutig einer Seite zuzuordnen. https://www.adidas.com/

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