Der Generationenvertrag ist ein informelles gesellschaftliches Abkommen, bei dem die arbeitende Generation durch ihre Beiträge die Renten der älteren Generation finanziert. Es basiert auf dem Prinzip der Solidarität zwischen den Generationen. Das Umlageverfahren ist ein Finanzierungssystem, bei dem die eingezahlten Beiträge der aktuellen Beitragszahler direkt zur Finanzierung der laufenden Ausgaben, wie z.B. Renten, verwendet werden. Es gibt keinen Kapitalstock, der angespart wird, sondern die Einnahmen und Ausgaben werden zeitgleich ausgeglichen. Der demografische Wandel beschreibt die Veränderungen in der Altersstruktur einer Bevölkerung. In vielen Ländern führt dies zu einer zunehmenden Alterung der Gesellschaft, da die Geburtenraten sinken und die Lebenserwartung steigt. Dies stellt das Umlageverfahren und den Generationenvertrag vor Herausforderungen, da immer weniger junge Menschen für immer mehr ältere Menschen aufkommen müssen.