Einfluss schlagender Verbindungen in Deutschland: ein Staat im Staat?
Antwort vomMenschen aus schlagenden Verbindungen **haben in Deutschland Einfluss, aber keinen einheitlichen, allmächtigen**. Sie sitzen teils in **Jura, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und akademischen Milieus**, vor allem über lebenslange Kontakte ehemaliger Mitglieder („Alte Herren“). Dieses Netzwerk kann **Karrieren fördern, Zugänge erleichtern und Loyalitäten schaffen**. ([bpb.de](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500767/burschenschaften/)) Ein **„Staat im Staat“** ist das nach allem, was seriös belegt ist, **nicht**. Dafür fehlt eine zentrale Steuerung, eine geschlossene Organisation und eine nachweisbare Kontrolle staatlicher Institutionen. Treffender ist: **ein traditionsreiches, teils elitäres Beziehungsnetzwerk mit lokal und in einzelnen Bereichen spürbarem Einfluss**. ([bpb.de](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500767/burschenschaften/)) Wichtig ist die Differenzierung: **„schlagende Verbindungen“** sind nicht automatisch alle gleich, und **Burschenschaften** sind nur ein Teil der Verbindungslandschaft. Gerade bei einzelnen Burschenschaften werden seit Jahren **nationalistische bis rechtsextreme Tendenzen** diskutiert; Sicherheitsbehörden und politische Bildungseinrichtungen weisen auf solche Verbindungen in Teilen des Spektrums hin. Das bedeutet aber **nicht**, dass jede schlagende Verbindung rechtsextrem ist. ([bpb.de](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500767/burschenschaften/)) Kurzurteil: **Einflussreich ja, besonders als informelles Elite- und Karrierenetzwerk; „Staat im Staat“ eher nein.** Problematisch wird es dort, wo **Intransparenz, Männerbünde, ideologische Abschottung oder extrem rechte Milieus** dazukommen. ([bpb.de](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500767/burschenschaften/))