Gemeint ist fast sicher der Abou-Chaker-Clan, nicht „Abu-Chakka-Cla“: Das ist keine einzelne Person, sondern eine in Berlin bekannte Großfamilie, die in Medien und Ermittlungen immer...
Gibt es in Berlin Einrichtungen für Übergangswohnen in persönlichen Krisen?
Antwort vom**Ja. In Berlin gibt es solche Einrichtungen – aber nicht als frei wählbares „Übergangswohnen“ für jede Belastung, sondern meist als Notunterkunft, Krisenhaus oder über die Soziale Wohnhilfe vermittelt.** Berlin selbst nennt ausdrücklich „Übergangs- und Krisenhäuser“ als Teil des Hilfesystems für Menschen in Wohnungsnotfällen. ([berlin.de](https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/)) ## Welche Stellen dafür zuständig sind Wenn es vor allem um Wohnungsnot, drohenden Wohnungsverlust oder die akute Notwendigkeit geht, vorübergehend woanders unterzukommen, ist die **Fachstelle Soziale Wohnhilfe** im zuständigen Bezirk die wichtigste Anlaufstelle. Sie unterstützt bei Mietschulden, Wohnplatzsuche und vermittelt an weiterführende Hilfen; bei bereits eingetretener Wohnungslosigkeit ist sie auch die Stelle für Unterbringungshilfe. ([berlin.de](https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/praevention/)) Wenn die Lage eher eine **persönliche oder psychische Krise** ist, gibt es in Berlin zusätzlich den Bereich **Hilfe in Krisen** mit Beratungsstellen für Erwachsene; diese Hilfe ist laut Berlin kostenlos, auf Wunsch anonym und teils ohne Voranmeldung erreichbar. ([berlin.de](https://www.berlin.de/lb/psychiatrie/hilfe-in-krisen/hilfen-fuer-erwachsene/)) ## Was praktisch wichtig ist Entscheidend ist der Unterschied: - **Wohnproblem / kein sicherer Schlafplatz / Räumung droht** → **Soziale Wohnhilfe** - **akute seelische Krise / Eskalation / Überforderung** → **Krisendienst / Krisenhilfe** - **Frauen in akuter Notlage** → es gibt auch spezielle Angebote wie Notübernachtungen nur für Frauen. ([skf-berlin.de](https://skf-berlin.de/offene-sozialarbeit/wohnungslose-frauen/evas-obdach/)) Der wichtige Punkt: Solche Plätze werden in Berlin oft **nicht direkt selbst gebucht**, sondern über Behörden oder Fachstellen vermittelt. Genau daran scheitern viele – sie suchen nach „Übergangswohnen“, obwohl die richtige Tür oft die **Soziale Wohnhilfe** oder der **Krisendienst** ist. ([berlin.de](https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/aemter/amt-fuer-soziales/hilfe-zum-lebensunterhalt-und-grundsicherung/artikel.286707.php)) ## Wo du konkret ansetzen solltest Am sinnvollsten ist zuerst die Berliner Übersicht für [Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen](https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/) oder direkt die Seite zur [Fachstelle Soziale Wohnhilfe](https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/praevention/). Dort findest du den zuständigen Bezirk und die richtige Weitervermittlung. ([berlin.de](https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/)) Wenn akute Gefahr besteht oder die Situation heute noch kippen könnte, ist nicht „irgendwann beraten lassen“ richtig, sondern **sofort** eine Krisen- oder Notfallstelle einzuschalten.