Warum wird es nicht verurteilt, wenn behandelbare Krankheiten aus Geldgründen nicht behandelt werden?

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Es ist nachvollziehbar, das scharf zu verurteilen. Wenn eine behandelbare Krankheit nicht behandelt wird, weil Geld, Profit oder fehlender Zugang wichtiger gemacht werden als Menschenleben, ist das nicht nur ein organisatorisches Problem, sondern auch ein moralisches Versagen. Verantwortung „ans Geld abzugeben“ bedeutet oft, dass politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen und soziale Ungleichheit über Mitgefühl und Menschenwürde gestellt werden. Man kann das als Ausdruck eines Systems sehen, in dem Gesundheit nicht konsequent als Recht, sondern zu oft als Ware behandelt wird. Genau deshalb empfinden viele dabei Wut, Ohnmacht und Abscheu. Kurz gesagt: Man muss diesen Zustand nicht entschuldigen. Ihn zu verurteilen ist eine menschlich und ethisch sehr verständliche Haltung.

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