Was sind subhydrische Böden und welche Beispiele gibt es?

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Subhydrische Böden sind Böden, die dauerhaft oder periodisch unter Wasser stehen. Diese Böden sind typischerweise in Feuchtgebieten, Sümpfen, Mooren oder an Ufern von Gewässern zu finden. Sie zeichnen sich durch eine hohe Feuchtigkeit und oft durch anaerobe Bedingungen aus, was die Zersetzung organischen Materials verlangsamt und zur Bildung von Torf führen kann. Zwei Beispiele für subhydrische Böden sind: 1. **Gleysol**: Diese Böden entstehen in Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel und sind durch ständige oder periodische Wassersättigung gekennzeichnet. Sie haben oft eine graue oder blaue Färbung aufgrund der reduzierten Eisenverbindungen. 2. **Histosol**: Diese Böden bestehen hauptsächlich aus organischem Material wie Torf und sind in Mooren und anderen Feuchtgebieten zu finden. Sie sind sehr wasserreich und haben eine hohe organische Substanz. Weitere Informationen zu diesen Bodentypen können auf spezialisierten Webseiten oder in Fachliteratur zur Bodenkunde gefunden werden.

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