Die Anzahl der Overlay-Abstufungen, die nötig sind, damit die Kante eines Bildes nahtlos in einen weißen Hintergrund übergeht, hängt von mehreren Faktoren ab: 1. **Auflösung des Bildes**: Je höher die Auflösung, desto mehr Abstufungen sind nötig, damit der Übergang weich wirkt. 2. **Betrachtungsabstand**: Aus größerer Entfernung wirken weniger Abstufungen bereits weich. 3. **Verwendete Farbtiefe**: Bei 8-Bit-Bildern (256 Helligkeitsstufen pro Kanal) sind sichtbare Übergänge wahrscheinlicher als bei 16-Bit-Bildern. 4. **Art des Übergangs (Gradient, Feather, etc.)**: Ein linearer Verlauf benötigt meist mehr Abstufungen als ein nichtlinearer. **Faustregel für digitale Medien:** - Für einen weichen, nicht sichtbaren Übergang reichen meist 16–32 Abstufungen (Alpha-Stufen) über eine ausreichend breite Übergangszone (z.B. 20–50 Pixel bei normaler Bildschirmauflösung). - Bei sehr schmalen Übergängen oder niedriger Auflösung können "Banding"-Effekte auftreten. Dann sind mehr Abstufungen oder ein Dithering nötig. **Praktischer Tipp:** - In Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop wird oft ein "Feather" von 20–50 Pixeln verwendet, um Kanten weich auszublenden. - Ein Verlauf mit 32 Alpha-Stufen ist für die meisten Anwendungen ausreichend, um einen nahtlosen Übergang zu erzielen. **Zusammengefasst:** Mit 16–32 Overlay-Abstufungen (Alpha-Stufen) über eine ausreichend breite Übergangszone erreichst du in der Regel einen nahtlosen Übergang zwischen Bildkante und weißem Hintergrund. Bei sehr hohen Ansprüchen oder großen Formaten kann es sinnvoll sein, noch mehr Abstufungen zu verwenden oder Dithering einzusetzen.