Die Rauhnächte beginnen traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern bis zum 6. Januar. In manchen Regionen beginnen sie bereits in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember (Wi...
Die Rauhnächte sind eine Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Traditionell beginnen sie in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. In manchen Regionen beginnen sie schon am 21. Dezember (Wintersonnenwende) und dauern bis zum 6. Januar, aber die bekannteste Zählweise sind die zwölf Nächte ab dem 24. Dezember. Der Brauch, während der Rauhnächte keine Wäsche zu waschen, stammt aus alten Volksglauben und Aberglauben. Es hieß, dass in dieser Zeit die Geister besonders aktiv seien und herumziehen. Frisch gewaschene Wäsche, die zum Trocknen aufgehängt wird, könnte von den Geistern „geholt“ oder „verflucht“ werden. Besonders gefürchtet war, dass sich die „Wilde Jagd“ (ein Geisterheer) in der aufgehängten Wäsche verfängt und dadurch Unheil ins Haus bringt. Man glaubte auch, dass das Waschen von Wäsche in dieser Zeit Unglück oder sogar den Tod für ein Familienmitglied im kommenden Jahr bringen könnte. Diese Bräuche und Verbote sind heute vor allem kulturelle und spirituelle Traditionen, die in manchen Familien noch gepflegt werden.
Die Rauhnächte beginnen traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern bis zum 6. Januar. In manchen Regionen beginnen sie bereits in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember (Wi...