Beim Dachbodenausbau mit Schallschutz und Fußbodenheizung ist die richtige Einbaureihenfolge entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die empfohlene Reihenfolge ist: 1. **Schallschutzmaßnahmen am Boden** Zuerst wird der Schallschutz eingebaut. Das bedeutet in der Regel das Verlegen einer Trittschalldämmung (z. B. Mineralwolle, spezielle Schallschutzmatten oder -platten) auf dem Rohboden. Diese Schicht sorgt dafür, dass Tritt- und Luftschall nicht in die darunterliegenden Räume übertragen werden. 2. **Installation der Fußbodenheizung** Auf die Schallschutzschicht kommt die Fußbodenheizung. Bei einer Nasssystem-Fußbodenheizung werden die Heizungsrohre auf einer Dämmschicht (die oft auch schalldämmend wirkt) verlegt und anschließend mit Estrich übergossen. Bei Trockensystemen werden die Heizungsrohre in spezielle Trockenbauplatten eingelegt. 3. **Estrich oder Trockenbauplatten** Nach der Verlegung der Fußbodenheizung wird der Estrich eingebracht (bei Nasssystemen) oder die Trockenbauplatten verlegt (bei Trockensystemen). Diese Schicht bildet den fertigen Untergrund für den späteren Bodenbelag. 4. **Bodenbelag** Abschließend wird der gewünschte Bodenbelag (z. B. Parkett, Laminat, Teppich, Fliesen) aufgebracht. **Wichtig:** - Die Trittschalldämmung muss unter der gesamten Fußbodenheizung liegen, damit der Schallschutz effektiv ist. - Die verwendeten Materialien sollten aufeinander abgestimmt sein, damit keine Wärmebrücken oder Schallbrücken entstehen. - Bei Holzbalkendecken ist besondere Sorgfalt geboten, da hier Schall- und Wärmeschutz besonders wichtig sind. Weitere Informationen zu Fußbodenheizungssystemen findest du z. B. bei [Uponor](https://www.uponor.com/de-de/produkte/fussbodenheizung) oder [Rehau](https://www.rehau.com/de-de/fussbodenheizung). **Zusammengefasst:** 1. Schallschutz/Trittschalldämmung 2. Fußbodenheizung 3. Estrich/Trockenbauplatten 4. Bodenbelag