In einer solchen Situation ist es wichtig, sowohl die Interessen des Mitarbeiters als auch die des Unternehmens zu berücksichtigen. Hier sind einige sinnvolle Schritte: 1. **Gespräch suchen:** Führe ein offenes und wertschätzendes Gespräch mit dem Mitarbeiter. Versuche herauszufinden, was die Gründe für die fehlende Motivation sind (z. B. Überlastung, Unterforderung, private Probleme, fehlende Perspektiven). 2. **Ursachen analysieren:** Manchmal liegen die Gründe im Arbeitsumfeld, in den Aufgaben oder in der persönlichen Situation. Eine genaue Analyse hilft, gezielt zu unterstützen. 3. **Entwicklungsmöglichkeiten anbieten:** Prüfe, ob Weiterbildungen, neue Aufgabenbereiche oder Projekte die Motivation steigern könnten. Manchmal hilft ein Perspektivwechsel. 4. **Gesundheitsmanagement:** Bei Anzeichen von Erschöpfung oder Burnout kann ein betriebliches Gesundheitsmanagement oder die Unterstützung durch einen Betriebsarzt sinnvoll sein. 5. **Klare Erwartungen kommunizieren:** Mache deutlich, welche Erwartungen das Unternehmen an den Mitarbeiter hat und welche Konsequenzen dauerhaft fehlende Motivation haben kann. 6. **Trennung als letzter Schritt:** Wenn alle Maßnahmen ausgeschöpft sind und keine Veränderung eintritt, kann eine einvernehmliche Trennung (z. B. durch einen Aufhebungsvertrag) in Erwägung gezogen werden. Wichtig ist, respektvoll und lösungsorientiert vorzugehen, um sowohl dem Mitarbeiter als auch dem Unternehmen gerecht zu werden.